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Tocadisco - Radioshow on Fashionradio
Samstag :
17:00 Uhr - 18:00 Uhr

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Was soll man dazu noch sagen: 19 Tote, über 300 Verletzte und die Loveparade wurde für die nächsten Jahre oder sogar für immer abgesagt. Die Frage ist, wie soll man jetzt hierauf reagieren? Wie man eindeutig gesehen hat ist der Veranstalter gescheitert, so wie es eigentlich schon abzusehen war. Denn wenn man zurückschaut auf die Jahre davor, kann man die Schlüsse selbst ziehen. Die Loveparade wurde erstmals in Berlin am 01 Juli 1989 von Matthias Roeing besser bekannt als Dr. Motte veranstaltet und gilt damit als der Gründer der Loveparade. Die Veranstaltung wurde in Berlin durchgeführt und dies insgesamt 17-mal von 1989 bis 2006. Die Parade wurde bis 2001 als Demonstration zugelassen und verlor danach den Status einer Demonstration und somit musste man selbst für die Reinigung der Stadt und des Polizeieinsatzes aufkommen. Deswegen schlich sich 2006 der MC Fit Sponsor in das Geschehen zu der Organisation der Parade ein und übernahm die Loveparade mit samt ihren Rechten und Kosten.


Durch das Eingreifen von Rainer Schaller wurde die Loveparade 2007 nach Essen ins Ruhrgebiet geholt. Hinzu kam, dass die kommenden Parade-Orte auch im Ruhrgebiet geplant wurden. Danach sollten nämlich Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen von den Ravern besucht werden. In Essen war es eigentlich sehr angenehm, es wurde alles recht gut organisiert, es gab mäßig Platz zum entweichen und genug Eingänge zum eingehen zu der Abschlusskundgebung, wo die Djs ihre Sets vor dem großen Publikum bis 24 Uhr abspielten. Das Erste scheitern der Loveparade kam dann in Bochum, da sie dort gar nicht aufgeführt wurde obwohl es geplant gewesen war. Damit hat der Veranstalter gezeigt, dass das Ruhrgebiet vielleicht doch nicht der bessere Parade-Ort ist. In Dortmund wurde es ganz schön eng auf der Abschluss-Veranstaltung vor der Westfalenhalle, so dass viele Besucher einfach vor bzw. hinter dem Spektakel standen, weil darin kein Platz mehr gewesen ist und man nicht durchgekommen ist. Über Duisburg muss man ja nicht mehr viel sagen nach dem Unglück. Nun ist das Schicksal der Loveparade besiegelt und wird in den kommenden Jahren nicht mehr aufgeführt.